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Do., 26. Nov. | Vortrag mit Diskussion

WirtschaftsWoche – Wie nachhaltig kann der Kapitalismus sein?

Ist das stetige Wachstum eigentlich alternativlos? Oder ist es alternativlos, das Wachstum zu stoppen? Zum Zusammenhang von Wachstum, Naturzerstörung und Ressourcenmangel.
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WirtschaftsWoche – Wie nachhaltig kann der Kapitalismus sein?

Zeit & Ort

26. Nov. 2020, 17:00
Vortrag mit Diskussion

Über die Veranstaltung

Wenn von Naturzerstörungen, vom Klimawandel oder Umweltschutz die Rede ist, geht es sowohl in öffentlichen Diskursen als auch im wissenschaftlichen „Mainstream“ zumeist um Fragen der technischen „Beherrschbarkeit“ von Natur, um gesetzliche Forderungen oder um normative und moralische Leitbilder, aus denen die Schonung der Natur folgen soll.

Eine zumeist ausgeblendete oder verkürzt gestellte Frage, die insbesondere in Bezug auf die Nachhaltigkeitspotentiale von Bedeutung ist, ist die nach den politisch-ökonomischen Ursachen kapitalistischer Naturverhältnisse oder anders gefragt: In welchem Zusammenhang steht die Praxis des kapitalistischen Systems und die ihr zu Grunde liegenden Logiken mit den gegenwärtigen Prozessen des Naturraubbaus und der Vernichtung der natürlichen Lebensgrundlagen, und welche Nachhaltigkeitsperspektiven schließen hieran an?

Dr. Athanasios Karathanassis Politik- und Sozialwissenschaftler, lehrt z.Zt. an der Leibniz Universität Hannover u.a. mit den Arbeitsschwerpunkten Politische Ökonomie der Globalisierung, gesellschaftliche Naturverhältnisse, gesellschaftliche Krisenentwicklungen, Soziale Bewegungen.

Anders wirtschaften ist möglich! Diese Veranstaltung ist Teil der Hildesheimer WirtschaftsWoche – hier findest du die anderen Vorträge der Wirtschaftswoche –>