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VORTRAG: Klima und Gender – die sexistische Seite des Klimawandels

Mo., 22. Nov.

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https://studconf.uol.de/b/hel-xm9-1wd-jfm

VORTRAG: Klima und Gender – die sexistische Seite des Klimawandels

mit Christine Zunke

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Zeit & Ort

22. Nov. 2021, 18:00

https://studconf.uol.de/b/hel-xm9-1wd-jfm

Über die Veranstaltung

Laut einer internationalen Befragung sind über 70 Prozent der Protestierenden bei "Fridays for Future" weiblich. Wer die Berichte über den Protest zum Schutz des Klimas verfolgt, wird bemerken, dass es auffällig viele Frauen und Mädchen sind, die dabei zu Wort kommen und Forderungen stellen. Frauen sind nicht nur aktiv beim Klimaschutz dabei, sie sind weltweit auch besonders stark von den Folgen des Klimawandels betroffen. Dies gilt insbesondere für die agrarisch geprägten Gesellschaften des globalen Südens. Patriarchalische und kapitalistische Herrschaftsstrukturen werden in den durch den Klimawandel hervorgerufenen Krisen besonders sichtbar, Diskriminierung, Ausgrenzung und Armut verstärken sich. Seit 2012 ist darum das Thema "Gender und Klima" ein fester Punkt auf den Tagesordnungen der UN-Klimakonferenzen. Dem Team, das die britische Regierung zur Vorbereitung der aktuellen Weltklimakonferenz vom 31. Oktober bis 12. November 2021in Glasgow eingesetzt hat, gehören allerdings nur Männer an. Auch das Management von Energiekonzernen und die Entscheidungspositionen in der Politik sind weltweit fest in männlicher Hand und nach einer schwedischen Studie sind die Leugner des Klimawandels, die sich selbst gern „Klimarealisten“ nennen, männlich, weiß, über 50 , Akademiker und haben höhere Positionen in der Wirtschaft inne.

In einer Reflexion auf die historische Verwobenheit von kapitalistischer Ökonomie mit patriarchalischen Gesellschaftsstrukturen sollen die Gründe dafür diskutiert werden, warum weder der Klimawandel noch die Klimaproteste geschlechtsneutral sind.