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Hildesheimer WirtschaftsWoche

vom 23. bis zum 27. November, jeweils zur Teatime um 17 Uhr

Um was geht's?

In der gesellschaftlichen Debatte scheint es oft, als wenn die Wirtschaft über allem steht. Auch in Zeiten von Corona sind die ökonomischen nach den gesundheitlichen Auswirkungen der Pandemie die meistthematisierte Herausforderung. Wirtschaft definiert Existenzen – das ist unbestreitbar. Aber auch unabänderbar? Und ist die Wirtschaft selbst unabänderbar? Müsste sie nicht umgestaltet werden? Nicht nur Corona, auch andere Krisen weckten und wecken immer stärker ein kritisches Hinterfragen der aktuellen ökonomischen Verhältnisse: Spekulationen um Immobilien und Lebensmittelpreise, Steuerskandale, Massentierhaltung und ihre Folgen, die bevorstehende Klimakatastrophe – wie hängt all das zusammen mit unserem Wirtschaftssystem? 

Ist der Kapitalismus an allem schuld? Oder bietet er Potenzial zur Weiterentwicklung? Können lokale gemeinschaftlich, solidarisch getragene Projekte gegen große Betriebe bestehen? Können Unternehmen trotz ihrem Ziel, Profit zu erwirtschaften, strukturell vermehrt dazu motiviert werden, etwas zum Gemeinwohl beizutragen? Und ist das stetige Wachstum eigentlich alternativlos? Oder ist es alternativlos, das Wachstum zu stoppen?

All diesen Fragen wollen wir uns widmen – und zwar in der Hildesheimer WirtschaftsWoche. In der zweiten Hälfte der Nachhaltigkeitswochen des Nordens beschreiben vier Expert*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Bürgerschaft die aktuellen Verhältnisse und präsentieren Ideen für eine andere Wirtschaft. An vier Tagen, von Montag bis Donnerstag, sollen diese vier Personen Wirtschaft allgemein sowie konkrete Ausgestaltungen ökonomischer Modelle darstellen. Am fünften Tag, dem Freitag, sollen diese Themen dann mit den Referent*innen und dem Publikum beim WirtschaftsWochenabschluss gemeinsam diskutiert werden. Damit sind auch die Zuschauer*innen explizit aufgefordert, Fragen zu stellen, und sich somit an der Debatte zu beteiligen. Auf diesem Wege wollen wir ein besseres Verständnis für die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Betrachtung von Nachhaltigkeit schaffen und lernen, wie wir im ökonomischen Bereich argumentieren können, um Argumenten wie Arbeitsplatzschwund und unmöglicher Finanzierung entgegentreten zu können.

Copyright © 2020 Nachhaltigkeitswochen des Nordens 

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